Streckentechnik

Auf dieser Seite finden Sie alle Informationen zu den technischen Aspekten der Strecke:

    Stromversorgung
    Sicherungstechnik
    Steuerung
    Gebäude
    Streckenführung, Kreuzungen

Stromversorgung:

Elektrische Energie aus erneuerbaren Quellen ist unser erklärtes Ziel. Es wird eine Kooperation mit einem Energieversorger angestrebt. Stationskojen und sonstige Freiflächen können zur Installation von Photovoltaikanlagen verwendet, Energie-Rückgewinnungsmöglichkeiten genutzt, minimaler Gesamtenergiebedarf angestrebt werden.

Mit dem Projekt sollte insgesamt so viel Energie erzeugt werden, wie es zum Betrieb benötigt.

Als Energiespeicher sollen Akkus zum Einsatz kommen, die punkto Nachhaltigkeit die besten Werte aufweisen. Am ehesten scheinen das Nickel-Cadmium-Akkus zu sein, die weitgehend temperaturunempfindlich sind, bei guter Wartung in 30 Jahren nur 20% ihrer Kapazität einbüßen und zudem recyclebar sind. Sie werden deswegen in den meisten Notstromanlagen verwendet. Lithium-Akkus sind temperaturempfindlich und Blei-Akkus sind schwer.

Sicherungstechnik:

Alle regulären Übergänge müssen mit Lichtsignalen gesichert werden. Es werden Sensoren zur Überprüfung der Streckenfreiheit benötigt (vgl. das neue Sicherungssystem zur Gleisfreimeldung auf der Mariazellerbahn).

Notruf- bzw. Notstoppmöglichkeit sowohl im Fahrzeug als auch am Bahnsteig müssen installiert werden.

Steuerung:

Benötigt wird eine zentrale Erfassung aller Anforderungen und Bewegungen mit Steuerung der Kabinen dorthin, wo der Bedarf angemeldet wurde bzw. erwartet wird.

Die Fahrzeuge werden im führerlosen Betrieb geführt.

Gebäude:

Die ehemaligen Stationen „Perchtoldsdorf“ und „Rodaun“ wurden rückgebaut und sind nicht mehr vorhanden.

Für die Leitstelle ist momentan eine Containerkonstruktion vorgesehen (Minimalausführung: 2 + 2 Container übereinander).

Fotomontage_Container_Remise_Leitstelle_Quelle: Christian Apl

Fotomontage_Container_Remise_Leitstelle_Quelle: Christian Apl

Streckenführung, Kreuzungen:

Die Streckenführung in der Testphase:

Streckenführung_Kaltenleutgeben

Die Strecke wird derzeit nur für Nostalgiefahrten genutzt. In den letzten Jahren wurden aber seitens der ÖBB Infrastruktur AG umfassende Sanierungsarbeiten durchgeführt und die Strecke signaltechnisch nachgerüstet. Sie ist daher in einen sehr guten Zustand. Ein führerloser Betrieb unter Voraussetzung der technischen Sicherung der Eisenbahnkreuzungen (EKs) sollte bei zuggeschalteten Sicherungsanlagen ohne Probleme möglich sein.

Streckenbeschreibung:

Streckenbeschreibung Quelle: Sieber 2013

Streckenbeschreibung Quelle: Sieber 2013

Ladestelle Waldmuehle_Quelle: Sieber 2013

Ladestelle Waldmuehle_Quelle: Sieber 2013

Systemskizze Schnittstelle_OEBB_Liesing_Quelle: Sieber 2013

Systemskizze Schnittstelle_OEBB_Liesing_Quelle: Sieber 2013

Kreuzungen:

Eisenbahnkreuzungen_Quelle: Sieber 2013

Eisenbahnkreuzungen_Quelle: Sieber 2013

Was ist Ihre Meinung? Kennen Sie Stellen entlang der Trasse, die besonderes Augenmerk verdienen?
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6 Kommentare zu “Streckentechnik

  1. Es wäre sinnvoll, wenn die Signalgebung nach dem E-Gesetz nicht mit einem Signalhorn, sondern mit Hupsignalen, wie im Straßenverkehr üblich erfolgt. Weiters sind die nicht mehr benötigten Wegkreuzungen zu überprüfen! Besondere Problemzonen sind die derzeit regelbaren Trassenkreuzungen und Schrankenanlagen.

    • Ich finde, alles was laut ist, nicht so gut, weil wenn das 24h laufen soll, ist das auch in der Nacht. An der Strecke sind genug Häuser, in denen Leute wohnen, die vielleicht schlafen wollen.

      • Vielen Dank für Ihren Beitrag.
        Da eher kleine Fahrkabinen zum Einsatz kommen sollen, die mit nicht allzu hohen Geschwindigkeiten fahren werden, wird die Lärmbelästigung auch eher gering sein (vergleichbar mit dem motorisierten Verkehr). Wir können aber – in der momentanen Planungsphase – noch keine genauen Angaben über die Geräuschemissionen treffen. Einen leisen Betrieb sicherzustellen ist uns auf jeden Fall ein besonderes Anliegen. Falls sich in diesem Bereich (z.B. Prototypen-Planung) Neues ergeben sollte, werden wir dies auf dieser Homepage veröffentlichen.

        Mit besten Grüßen
        Andreas Eitelbös – Tram on Demand-Kampagnenverein

  2. Mit Interesse haben wir Ihre Konzepte über einen APM zwischen Liesing und Perchtoldsdorf gesehen. AXIS Ingenieurleistungen (www.axis.at) hat vergleichbare Projekte in Österreich bereits geplant und ist auf diesem Gebiet führend. Geschäftsführer DI. Ortfried Friedreich ist außerdem Mitglied des internationalen APM Standard Committees (www.apmstandards.org), welches die Richtlinien für Automated People Mover erarbeitet. Wir verfügen über alle nationalen und internationalen Kontakte, die für die Realisierung eines solchen Projektes erforderlich sind.
    Mit freundlichen Grüßen AXIS Ingenieurleistungen ZT GmbH

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