Die erste Förderentscheidung ist da.

Ja, leider müssen wir diesmal einen Rückschlag berichten. Die FFG hat beide Förderanträge zu Tram on Demand leider negativ beschieden. Die Jury hat zwar festgestellt, dass das Mobilitätslabor grundsätzlich förderwürdig wäre, aber leider zu wenig Geld im Topf sei. Das Tram on Demand-Projekt wurde wiederum für zu komplex befunden bzw. sind wir der Jury auf gewisse Fragen nicht ausführlich genug eingegangen. Leider war der dafür vorgesehene Raum in den Antragsformularen zu knapp und wir haben uns natürlich brav daran gehalten. Die Anträge finden sich unter https://tramondemand.wordpress.com/2014/09/25/forderantrage-fur-studien-eingereicht/

Wir sind also quasi Opfer der knapp gehaltenen Fördertöpfe geworden:

4. Ausschreibung Mobilität der Zukunft (Frühjahr 2014) – geschlossen

Aus der 3. Ausschreibung Mobilität der Zukunft wurden in den Themenfeldern Personenmobilität und Verkehrsinfrastruktur insgesamt 34 Projekte mit einem Volumen von € 5,8 Mio. gefördert. Weiters wurden 8 Urbane Mobilitätslabore mit € 1,5 Mio. gefördert, sowie 4 F&E Dienstleistungen zur vorkommerzielle Beschaffungen (pre-commercial procurement, PCP) einer e-Hybrid Lok in der ersten Stufe mit € 0,1 Mio. finanziert (Quelle).

Lt. FFG werden alle geförderten Projekte unter www.ffg.at/verkehr veröffentlicht, sobald die Förderverträge mit den Projekten unterzeichnet sind. Mit der Veröffentlichung der Kurzfassungen der im Rahmen der 4. Ausschreibung Mobilität der Zukunft geförderten Projekte ist mit Sommer 2015 zu rechnen.

Aber es geht natürlich weiter!

Nach einer kurzen Schock- und Trauerphase, war es aber schnell klar, dass wir das Projekt deswegen sicher nicht fallen lassen werden. Es wäre zwar etwas einfacher gewesen, die Sondierungsstudie aus eine Hand finanziert zu bekommen, aber wir werden das Projekt eben auf die neuen Gegebenheiten hin nachjustieren und versuchen andere Finanzierungsquellen zu erschließen. Dazu werden wir die einzelnen Teilbereiche der Sondierung herausnehmen und fokussierter bei verschiedenen Stellen einreichen. Die ersten Vorgespräche sind schon angelaufen. Wir berichten gerne, sobald etwas Konkretes auf dem Tisch liegt.

Zuvor muss aber noch all jenen, die sich bis hier her ins Projekt eingebracht haben, herzlich gedankt werden – ohne Euer Herzblut, Euer Hirnschmalz und Eure Handfestigkeit wären wir nie so weit gekommen. Es würde mich jedenfalls sehr freuen, wenn Ihr noch ein Stückchen des Weges mit uns gehen wollt. Das war ja erst der Anfang und es wird nicht letzte Hürde gewesen sein, die es zu meistern gilt 🙂

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3 Kommentare zu “Die erste Förderentscheidung ist da.

  1. Das erklärte Ziel des „Forschungsvereins Tram on Demand“ ist es, in drei Jahren (also im Frühjahr 2018) einen Prototypen auf der Strecke der Kaltenleutgebner Bahn zu betreiben. Soll heißen: vier Tage in der Woche regulärer öffentlicher Betrieb, drei Tage in der Woche Forschungsbetrieb. Die Innovationsfelder für diesen Prototypen sind: a) Leichtbauweise b) innovativer Antriebsstrang c) nach Bedarf / auf Abruf d) autonome Fahrweise. Wobei – wichtig! – eines dieser Innovationsfelder als ausreichend erachtet wird. Step by step …

  2. In Fernost sind erstmals wasserstoffbetriebene Straßenbahnen geplant (meldet das aktuelle Technology Review). So gesehen müsste man sich vor einer biederen Bedarfsbim eigentlich nicht fürchten 🙂

  3. Pingback: Tram on Demand: Die erste Förderentscheidung ist da. | MGP Mobilitäts-Blog

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