Die 8. Aussendung

Gesendet: Donnerstag, 20. Februar 2014 00:00:01
Betreff: Tram on Demand 8Liebe Leute,

zuerst hab ich einen kleinen Rückschlag verdauen müssen und dann kam so viel zu tun herein, dass ich nicht zum Berichten kam. Deswegen hat es diesmal etwas länger gedauert. Dafür gibt es aber umso mehr Erfreuliches zu berichten

Ich hab die Ergebnisse wieder komprimiert in unser Arbeitspapier eingearbeitet und ihr findet im Anhang die aktuelle Version (TraMD – Konzeptskizze 20140219). Im einzelnen hab ich die Seite drei mit der Visionsbeschreibung grafisch aufgepeppt und einen Screenshot der neuen Google-Arbeitsmap samt Link eingefügt. Auf dieser Karte können wir dann in die Details gehen. Es gibt dort auch schon eine Gliederung in die verschiedenen Abschnitte („Phasen“, 1 bis 33 derweil), die uns für die Gliederungs- und Vertiefungsarbeit des Projekts wertvolle Diente leisten wird. Jedenfalls lassen sich dort verschiedene Trassendetails und Trassenvarianten disktuieren. Auch ist diese Karte eine wichtige Grundlage für diverse Kostenschätzungen, von der Verkehrsplanung bis zu den Investitionskosten, und für die Raumplanungs und städtbaulichen Aspekte sowieso.

Berichten darf ich weiters von einem sehr erbaulichen Treffen mit BMVIT, KLIEN und FFG. Das war zwar etwas ernüchternd, weil sich herausstellte, dass die Bundesförderstellen nicht gerade üppig dotiert sind, und es einem, wenn man dabei an die Hypo-Alpe-Adria-Geschichte denkt, die Schamröte ins Gesicht treibt, aber wir wissen jetzt viel genauer, wo die Hebel anzusetzen sind. Klar ist jedenfalls schon, dass das BMVIT im Mai eine neue Förderschiene „Mobilität der Zukunft“ eröffnet, wo wir ein Sondierungsprojekt einreichen können, um alle Aspekte des Projekts professionell abzuchecken. BMVIT stellt dafür bis zu € 200.000,- bereit bei einem Eigenanteil von 20 – 40%. Wenn die Jury im Herbst/Winter 2014 das Projekt als förderwürdig erkennt, können alle ab Einreichung im Mai angefallenen Arbeiten geltend gemacht werden, bis zur Anerkennung der Förderwürdigkeit läuft das alles halt auf eigenes Risikio – da werden wir natürlich entsprechend umsichtig vorgehen, aber doch.

Die Zielmerkmale auf Seite 4 wurden auch verfeinert. Diese Seite hat sich als Handout für die Erstvorstellung des Projekts sehr bewährt. Da weiß dann jede/r gleich im Wesentliche worum es geht. Den Text werden wir auch für einen ersten Folder verwenden.

Auf Seite 5 wurde der Umsetzungsplan ab Punkt C ausgebaut, soweit derzeit abschätzbar. Grundlage ist wieder die Googlemap wo alle Trassen und Stationen nach Projektphasen geordnet verzeichnet sind.

Auf Seite 6 findet sich nun der Erstentwurf der für die nächsten Tage, Wochen und Monate zentralen Liste der einzelnen Sondierungspakete. Ich hab derzeit fünf große, zu sondierende Themenkomplexe ausmachen können, zu denen es teilweise schon Angebote gibt bzw. diese schon in Einholung sind. Es gilt jetzt die Gesamtkosten für das Sondierungsprojekt zu ermitteln, damit wir die Organisation der Eigenmittelfinanzierung in die Wege leiten können.

Die nächste wesentliche Neuerung ist dann auf Seite 32, wo aber nur der aktuelle Status der Basisvereinbarung eingetragen wurde.

Und die größten Neuerungen sind dann beim Projektteam ab Seite 38, ja es sind schon zwei Seiten. Diese Liste habe ich versucht nach Bezug zum Projekt zu gliedern. Unter Operative fallen alle, die substanzielle Beiträge zum Projekt leisten wollen, unter Beirat finden sich alle, die dem Projekt grundsätzlich wohlwollend gegenüberstehen und bereit sind, sich nach Möglichkeit und Bedarf punktuell einzubringen, und die weiteren Kategorien sind denke ich selbsterklärend. Schließlich sind noch jene Namen grün unterlegt, die der Basisvereinbarung schon beigetreten sind. Es gibt übrigens schon ein Formular (MoKoM-Basisvereinbarung+Erklärung), wo mensch sich zur Basisvereinbarung erklären und das dann beim nächsten Treffen am Fr 28. März anerkannt werden kann.

Die Liste der Leute, bei denen ich bis jetzt nur offene Türen eingerannt habe, wird sehr erfreulicherweise von Tag zu Tag länger und länger. Ich halte das für ein ausgesprochen gutes Zeichen, weil sich mit jedem, die oder der dazukommt, die Umsetzungswahrscheinlichkeit erhöht. Nachdem sie sich letzte Woche noch nach 20% Prozent angefühlt hat, sind wir heute schon wieder im satten 50%-Bereich – aber das ist natürlich rein subjektiv, ich war bei 90% auch schon 🙂

Ja, soweit in aller Kürze und Knappheit der aktuellste Stand, es laufen zur Zeit eine Reihe von weiteren Anbahnungen und ich hoffe bis zum Treffen am Fr 28.3. komprimiert berichten zu können. Der Saal des Restaurants Alexander, Marktplatz 10, Perchtoldsdorf steht uns ab 18 Uhr zur Verfügung und ich möchte alle herzlich dazu einladen! – Nicht ohne darauf hingewiesen zu haben, dass es beim Alexander auch kulinarisch interessant zugeht… …

Abschließen möchte ich für diesmal mit einem Link zu einem sehr schönen und inspirierenden Video über die Geschichte der Freiheitsstatue. Ich erkenne da doch einige Parallelen zu unserem Projekt und weiß auch schon wer uns den Pulitzer macht: http://www.arte.tv/guide/de/047575-000/lady-liberty

Liebe Grüße
Christian Apl

PS: doch noch was: der Termin für die Fachtagung im Mai ist leider noch etwas wackelig, es könnte aber nun Do der 15.5 werden. Sobald er fixiert ist, geb ich Bescheid. Ansonsten melde ich mich spätestens mit der Tagesordnung für den 28.3. wieder bzw. sobald absehbar wird, wie weit wir dann schon sind, und möchte allfälligen Diskussionbedarf über die Arbeitsgruppen abarbeiten. Es wäre fein, wenn sich jede und jeder nach Möglichkeit einem oder mehreren Punkte im Sondierungskatalog zugehörig erklären würde, damit wir effizient diskutieren können und keine wertvolle Lebenszeit über Gebühr in Anspruch nehmen.

Aber jetzt: s-e-n-d-e-n! 🙂

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