FAQs 02

„Ihr Konzept haben wir eingehend „studiert“ und folgende Fragen bzw. Ergänzungsideen, die ev. weiterhelfen könnten, haben sich daraus ergeben:

  1. Ist der in KLG vorhandene Gleiskörper für die Kabinenbahn ohne größere Umbauarbeiten wirklich verwendbar?
  2. „Rasengeleise“ sind erklärungsbedürftig
  3. In einer frühen Planungsphase müssten P & R-Anlagen an den jeweiligen Knotenpunkten verhandelt und platzmäßig mitgedacht werden
  4. Ad. Finanzplan: 2 Punkte scheinen noch nicht auf: Personalkosten für Finanzverwaltung und technische Betreuung (Fahrdienstleitung, Notdienst etc.)
  5. ad. „Öffentlichkeitsarbeit“: regelmäßige Road-Shows & Diskussionforen in den Gemeinden unter „Schirmherrschaft“ der BürgermeisterInnen bzw. BezirksvorsteherInnen, um über den Fortgang zu berichten und eine breite Öffentlichkeit einzubinden bzw. zu aktivieren“

Liebe Frau S.,

vielen Dank für Ihr sehr inspirierendes Feedback!
Vielen Dank auch fürs Bewerben! Ich treff mich schon morgen mit dem A. E., der sich auch einbringen will

Zu Ihren Fragen:

ad 1) ja, die Trasse ist erst vor Kurzem generalsaniert worden und sollte auf jeden Fall für das Forschungsprojekt funktionstauglich sein. Natürlich werden nach und nach verschiedene bauliche Maßnahmen anfallen: Bahnsteige (die aber sehr dezent auffallen können), Signalanlagen (sobald wir im Regelbetrieb über eine Kreuzung wollen – auf einem kreuzungsfreien Teilstück sollten aber schon vorher Testfahrten möglich sein), Ausweichen (wenn mehr als ein Fahrzeug fahren soll) usw.
Die rechtliche Genehmigung ist da freilich noch ein zweites Thema, das wir aber für den Anfang hoffe ich im Rahmen des Forschungsprojekts abwickeln können.

ad 2) Zum Thema Rasengleis hab ich Ihnen einen Artikel angehängt (Rasengleis). Das gehört in der Projektmappe auch noch anschaulich erklärt, hat aber einstweilen nur eine geringe Priorität. Im Gespräch mit der Anrainerschaft wird es dann aber sehr interessant.

Rasengleis

ad 3) das betrifft dann vor allem einmal die Station Waldmühle. Da hoffe ich doch sehr, dass die Bauträger von Waldmühle Rodaun auch noch irgendwie auf diesen Zug aufspringen. Aber klar, es gehört von Anfang mitgedacht.

ad 4) ja, der Finanzplan wird eine eigene Diplomarbeit – ich bin sehr froh, dass wir da mit Herbert Mayer einen Eisenbahntechniker mit im Boot haben, der weiß, wie man so etwas fördertauglich kalkuliert und der auch schon heftig am Werken ist. Wie die Finanzverwaltung organisiert wird, hängt auch davon ab, welche Rechtsform diese Initiative letztlich bekommt. Das hängt wiederum davon ab, wer in welcher Form mit dabei sein will. Also bzgl. Rechtsform bin noch völlig offen.

Obwohl mich ja ein möglichst partizipativer Ansatz sehr reizen würd. Mir schwebt da vor, dass jede und jeder mit der eigenen Arbeitsleistung grundsätzlich Anteile am Gesamtprojekt erwirbt, die dann im Bedarfsfall weiter verkauft werden können. Entweder an die noch zu gründende Rechtsform oder an interessierte (Förder-)InvestorInnen. So könnte zumindest erreicht werden, dass das Projekt von einer möglichst großen Anzahl von Leute mitgetragen wird und alle daran interessiert sind, dass die Tram schlussendlich auch wirtschaftlich fährt. Aber natürlich wird es für diverse Spesen auch einen „Topf“ brauchen. Da gibt es aber sicher für die erste Phase einige Organisationen, die dazu ein wenig Starthilfe leisten würden, zumindest bis der Förderantrag steht.

Ad 5) ja, das gehört natürlich alles gemacht! Im Sinne einer möglichst breiten Partizipation

Also das hat mit „trauen“ nicht so viel zu tun. Ich MUSS das jetzt einfach machen. Ich schau jeden Tag beim Kaffeemachen direkt auf die Gleise, sie gehen wirklich in Augenhöhe am Küchenfenster vorbei. Wir schauen uns also quasi täglich in die Augen und wissen, dass das so nicht bleiben kann. Außerdem hatte ich immer schon ein Fabel für völlig unmögliche Projekte, da werd ich dann so richtig wach

Gut, ich arbeite einmal die verschiedenen Inputs in die Projektmappe ein und rühr mich wieder, wenn ich alles, was jetzt so auch von anderen gekommen ist, eingearbeitet habe. Das nächste Ziel ist die Projektmappe so herzeigbar zu machen, dass wir damit bei potenziellen Förderstellen auftreten können.

Liebe Grüße
Christian Apl

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